Labrador Probleme

Wie kann ich Labrador Probleme lösen?

Bei aller Freude, die ein Hund macht, wird es immer wieder auch zu Situationen kommen, die Ihnen überhaupt nicht gefallen…

Denken Sie immer daran, ein Hund ist ein Lebewesen mit eigenem Kopf, einer nicht zu unterschätzenden Intelligenz und sehr viel Neugier. Da bleibt es gar nicht aus, irgendwann macht auch Ihr Labrador Probleme.

Diese müssen aber keineswegs dramatisch werden, wenn Sie es richtig angehen. Oftmals helfen schon kleine Tricks…

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Trennungsangst beim Labrador…

Sie haben schon davon gehört, dass es Hunde gibt, die herzerweichend jaulen oder unentwegt kläffen, wenn ihre Menschen sie auch nur eine Viertelstunde alleine lassen?

labrador-problemeJa, das gibt es leider immer wieder – und es ist ein Erziehungsfehler!

Worin der Fehler liegt, das mögen die meisten Betroffenen überhaupt nicht glauben. Der Fehler ist nicht das Weggehen, denn das gehört unweigerlich zum Alltag, sondern vielmehr die Art und Weise des Zurückkommens.

Da „Herrchen“ und/oder „Frauchen“ beim Zurückkommen ein fürchterlich schlechtes Gewissen haben, weil sie ihren Liebling alleine gelassen haben, wird er jetzt überschwänglich begrüßt, mit „Leckerlis“ überhäuft. Was bedeutet das für den Hund?

Eine riesige Aufgeregtheit – und die wird schon frei gesetzt, wenn seine Menschen das Haus verlassen. Ihre Nachbarn werden sich über das stetige Gebell sicherlich sehr freuen – und schon macht der Labrador Probleme.

 

Aber das muss nicht sein, mehr noch, das darf nicht sein…

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Schauen wir uns wieder ein Rudel an. Wenn das Leittier von einem Ausflug zurückkommt, wird es natürlich auch freudig begrüßt. Aber das Leittier bringt das nicht aus der Ruhe. Eine kurze Begrüßung, und alles geht wieder seinen normalen Gang.

Genauso sollten Sie es handhaben. Verzichten Sie bei Ihrer Rückkehr auf „großes Getue“ und vor allem auf „Leckerlis“.

Dass Sie wieder zuhause sind, ist Belohnung genug. Verrichten Sie ganz normal ein paar alltägliche Dinge, und dann können Sie immer noch mit Ihrem Liebling spielen oder Gassi gehen, wenn Sie länger fort waren.

Der Trick ist, dass er das dann nicht mehr mit Ihrer Rückkehr assoziiert.

 

 

 

“Landschaftsgärtner” – Labrador gräbt Löcher…

Wenn die von Ihnen frisch gepflanzten Blumen kurze Zeit später nicht mehr am gleichen Ort sind, sie im gepflegten Rasen frisch gebuddelte Löcher finden, spätestens dann wissen Sie, dass Sie einen vierbeinigen Landschaftsgärtner ohne offiziellen Auftrag in der Familie haben.

Und noch etwas dürfte spätestens jetzt klar werden: Sie haben viel zu spät gehandelt.

Denn wenn sie die Landschaftsgestaltung in eigenen Händen wissen wollen, dann sollten Sie sofort reagieren, wenn ihr Hund Anstalten macht, sein erstes Loch zu graben.

Mag das am Anfang auch noch so niedlich aussehen, wenn die kleinen Pfoten ihre Kräfte entdecken, das Buddeln ist eines der typischen Labrador Probleme, wenn man nicht konsequent dagegen einschreitet.

 

Natürlich bedeutet das für Sie, dass Sie Ihren Hund immer irgendwie im Blickwinkel haben müssen. Und denken Sie auch immer daran: Ihr Hund hat stets dummes Zeug im Kopf – Ihrer Meinung nach. Er findet das alles mit Sicherheit normal und höchst spannend.

 

Was also machen, wenn Klein-Labrador sein erstes Loch graben will?

Ganz einfach: Sagen Sie ein deutliches „Nein!“, schubsen Sie ihn ein wenig zur Seite und schließen Sie das Loch sofort wieder. Erfahrungsgemäß werden Sie das etliche Male wiederholen müssen, aber irgendwann sieht das auch Ihr Liebling ein, denn er ist schlauer als Sie denken.

 

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Weitere Labrador Probleme…

Natürlich ist das nicht alles, was passieren kann. Es gibt diverse Möglichkeiten, dass Ihr Labrador Probleme bereitet.

Was auch immer das ist, ob Hochspringen an Menschen, unaufhörliches Bellen, vom Tisch klauen – für alles gilt die Devise: Sofort einschreiten, beim ersten Mal und immer wieder, solange das Problem auftritt. Und dieses Einschreiten muss ganz konsequent sein.

Auch wenn Sie über etwas noch so sehr Lachen müssen, zeigen Sie es Ihrem Hund nicht. Das Schlitzohr liest Ihr Gesicht, und wenn Sie lächeln können Sie gleichzeitig noch so sehr schimpfen: Er wird es nicht ernst nehmen.

 

Springt Ihr Schützling an Menschen hoch, werden Sie nicht müde ihn herunterzudrücken. Bellt er unentwegt, wird es Sie einige Mühe kosten, aber halten Sie immer wieder sein Maul zu, schauen Sie ihm tief in die Augen und sagen hart „Nein!“ Irgendwann gibt er auf.

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Das „Nein!“ muss für Sie zu einem ganz normalen Erziehungsmittel werden, es hat nichts mit Unterdrückung zu tun…

Im Endeffekt gibt das „Nein!“ ihrem Labrador sogar mehr Sicherheit, denn ein Hund muss immer wissen, woran er ist. Letztendlich ist das „Nein!“ ein Punkt mehr, der die Rangordnung klarstellt, und da wollen doch ganz sicher Sie selbst oben stehen.

Wie Sie Labrador- und andere Hundeprobleme schnell aus der Welt schaffen und professionelle Hundeerziehung anwenden, erfahren Sie in “Effektives Hundtraining” von Ben Bretsch…

> Labrador beißt…

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