Labrador Ernährungstipps & Aggressives Fressverhalten

Wenn es um die Ernährung aber auch aggressives Fressverhalten Ihres Labradors geht, kommen viele Faktoren ins Spiel…

Obwohl es bereits eine Vielzahl an Fertigfuttermarken für Hunde allen Alters gibt, sollten Sie dennoch ein Grundverständnis der Hundeernährung haben und alle Faktoren sorgfältig abwägen.

Dieses Wissen ist ein nützliches Werkzeug, um abschätzen zu können, ob oder welches Futter aus dem Handel Ihrem Hund die richtigen Nährstoffe liefern kann.Ernährungstipps aggressives Fressverhalten

Der Labrador Retriever sowie andere Hunde auch bevorzugen gewisse Nährstoffe, allerdings gibt es auch Futter, was man vermeiden sollte. Protein ist beispielsweise einer der wichtigsten Nährstoffe einer Hundeernährung.

Ernährungsexperten empfehlen, dass Protein ungefähr ein Viertel der täglichen Ernährung Ihres Hundes ausmachen sollte. Gute Proteinquellen sind beispielsweise Fleisch, Fisch und Milch.

Entfernen Sie kleinere Knochen oder Gräten so gut es geht, ansonsten verschluckt sich der Hund daran und ein Besuch beim Tierarzt wird fällig.

Ich weiß, dass Hundebesitzer beim Essen einem bettelnden Hund kaum widerstehen können und ihm Essensreste und Knochen zum fressen geben. Knochen können allerdings auch zu Verstopfung führen, also seien Sie hier bitte sehr vorsichtig.

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Auch Kohlenhydrate sind wichtig…

 

Die tägliche Ernährung eines Hundes sollte zur Hälfte aus Kohlenhydraten bestehen. Diese Art von Essen ist der größte und wichtigste Energielieferant für Ihren Labrador. Beispiele für gute Kohlenhydratquellen sind Kartoffel, Reis und Mais.

Obwohl Hunde von Natur aus Fleischfresser sind, so wird Gemüse, Obst und Zerealien durch Ballaststoffe für Verdauung und Wohlbefinden Ihres Labradors sehr hilfreich sein.

Sie sollten jedoch auf keinen Fall zulassen, dass der Hund Walnüsse, Schokolade oder Rosinen bekommt. Diese Lebensmittel enthalten Stoffe, die der Hund nicht „verstoffwechseln“ kann. Dieses Futter entwickelt sogar eine giftige Wirkung und kann im schlimmsten Fall zum Tode führen.

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Als Fettanteil der Ernährung empfehle ich 5%…

Fette sind nicht nur alternative Energielieferanten für Ihren Hund, sondern sind auch wichtig, um fettlösliche Vitamine aufzunehmen. Weizenkeimöl eignet sich hervorragend für einen Labrador.

All diese wesentlichen Komponenten sollten Teil der Ernährung Ihres Hundes sein. Sollten Sie keine Zeit für die Zubereitung des Futters haben, dann können Sie immer noch Futter aus dem Fachgeschäft kaufen.

Achten Sie nur darauf, was diese Futtersorten enthalten und schauen Sie nach, für welches Alter, Hunderassen und Größen das Futter geeignet ist.

Noch ein Tipp: je mehr Fremdwörter (also Zusatz- und Konservierungsstoffe) auf der Verpackung zu finden sind, desto schlechter. Meiden Sie diese Futtersorten und greifen Sie auf Hersteller mit natürlicher Zubereitung zurück.

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Regeln zur Behandlung aggressiven Fressverhaltens

  • Denken Sie daran, dass es Ihr Hund als Belohnung ansieht wenn Sie Bellen oder Knurren durchgehen lassen indem Sie klein bei geben. Der Hund glaubt dann, dass sein Verhalten adäquat ist und wird dieses Verhalten auch in Zukunft anwenden. Sie sollten den Hund allerdings nicht ärgern oder verängstigen, es ist besser, wenn der Hund Ihre Anwesenheit während dem Fressen gern hat (um dies zu erzielen, befolgen Sie einfach die nachfolgenden Tipps).

  • Sollte sich die Aggression Ihres Labbi’s an andere Hunde richten, dann ist es am besten, die Hunde einfach getrennt fressen zu lassen. Füttern Sie die Hunde in unterschiedlichen Räumen oder in ihren Zwingern.

  • Binden Sie die ganze Familie in das Aggressionstraining mit ein. Sie müssen dem Hund eine eindeutige und einheitliche Nachricht übermitteln, um sein Verhalten erfolgreich zu behandeln.

  • Kontrollierte Fresszeiten. Sie bestimmen Ort und Zeit der Fütterung – Ihnen gehört das Futter und als „Chef“ bestimmen Sie, wann und wo es welches gibt!

  • Machen Sie jungen Welpen klar, wie gut es ist Leute um sich zu haben wenn gegessen wird. Sollten Sie das von Anfang an machen, können Sie Futteraggressionen schon fast ausschließen.

  • Sollte Ihnen aggressives Fressverhalten auffallen, so empfehle ich, den Hund erst dann zu füttern, nachdem Sie und Ihre Familie gegessen haben. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass im Rudel der Alpha-Hund immer zuerst frisst. Ihr Hund wird diese Geste schnell verstehen.

  • Antworten Sie niemals mit Gewalt! Dies führt, um es kurz zu erklären, zu einem Willenskampf zwischen Ihnen und dem Hund. Der Vierbeiner wird darauf nämlich seine Aggressivität verstärken, nur um Ihre Aktionen zu kontern.

  • Streicheln Sie denn Hund, während er frisst. Reden Sie mit sanftem Ton auf ihn ein. Sie zeigen Ihrem Hund dadurch, dass Ihre Anwesenheit gut ist. Streicheln Sie für einige Momente aber nicht die ganze Zeit.

  • Bei hartnäckigen Fällen: halten Sie einen Abstand, mit dem Ihr Hund zufrieden ist. Mit der Zeit lassen Sie den Abstand immer kleiner werden. Sie können sogar ein paar Leckerlies in (oder neben) den Fressnapf werfen, während Sie den Abstand verkleinern.

  • Platzieren Sie den leeren Fressnapf vor das Tier. Ihr Hund wird Sie dann verdutzt ansehen und darum betteln, dass Sie kommen und den Fressnapf füllen.

  • Wenn Ihr Labrador am Fressen ist, rufen Sie ihn zu sich. Sobald er kommt, belohnen Sie ihn mit Streicheleinheiten, zeigen Sie ihm, dass sich das Gehorchen lohnt. Anschließend lassen Sie ihn wieder zurück zum Fressnapf.

  • Hilfreich kann es auch sein den Hund ganz normal zu füttern aber dabei noch ein bisschen Futter zurückzubehalten. Warten Sie, bis der Hund die Schüssel ausleckt. Wenn er Sie dann fragend anschaut, können Sie nach kurzem Wartemoment den Rest des Futters geben.

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